Helene Beach Festival 2012 - Erfolg!

07. August 2012 - Worldmusic
Verfasser: Vero

Sommer - Sonne - Strand! Auch in diesem Jahr begeisterte das Helene Beach Festival gut 13.000 Besucher und glänzte in herrlichem Sonnenlicht.

Nur einmal strömte der Regen aus allen Wolken, aber wer glaubt, dass ein Strom Regenwasser ein Grund wäre in die Zelte zu hüpfen hat sich geirrt. Lieber wurden am Samstagmorgen die Klamotten vom Körper gerissen und bei elektronischen Melodien die Seele vom Leib getanzt. Die Zeit zum Schlafen gab es also eher weniger. Die Veranstalter setzten auf ein 24 Stunden Entertainment und leckeren Köstlichkeiten an den Fressbuden.
Mit über 100 Bands auf 5 Bühnen war das Programm perfekt. Am meisten begeisterte die Kamea Stage mit namenhaften Künstlern wie Das Bo, K.I.Z, H-Blockx, Frieda Gold und Fritz Kalkbrenner. Das Bo versuchte am Samstag um 19 Uhr die ersten 30 Schaulustigen vor der Bühne anzuheizen, wo sich dann nach einem circa 20-minütigem Warm Up doch die Masse versammelte und die Stimmung in die Höhe schoss.
Neben guten Sound konnte sich der Besucher auch am Strand vergnügen, ausnüchtern oder bei strahlend blauem Himmel baden gehen. Für die, die nicht nur faul in der Sonne liegen wollten wurde ebenso gesorgt. Den ultimativen Kick gab man sich beim Bungeejumpen oder man hat die Möglichkeit genutzt die tolle Aussicht von der Gondel aus zu bestaunen.
Die Stimmung war demnach herrlich und zufrieden, auch laut den Veranstaltern verlief das Festival friedlich. Kleinere Sicherheitsmaßnahmen wurden zum Jahr zuvor verbessert. Dieses Mal wurde dem Festivalbesucher der Zugang mit Glasflaschen verwehrt, so gingen die Schnittwundenverletzungen drastisch zurück.
Witzige Besucheraktionen waren dennoch dabei. Fremdschämen angesagt. Ein Besucher hat sich nicht lumpen lassen auf der Erhöhung der Marlboro Aussichtsfläche in einen stehenden Aschenbecher zu pinkeln. Dummheit wurde bestraft. Der Gast durfte nach Entleeren der Blase den Aschenbecher säubern. Er ist selbstständig den Weg zum Strand gewatschelt und ließ  ein paar Mal Helene See einfließen. Das reichte den Männern der Marlboro-Wache aber nicht. Der arme junge Mann wurde dann noch einmal 500 Meter in die andere Richtung geschickt um den großen Stehaschenbecher dann doch auf dem WC auszuwaschen. Falls das jemand von der lieben Marlboro Lounge lesen sollte: Dem jungen Mann tut sein Benehmen äußerst leid! Da hoffen wir doch, dass solche kleinen Anekdoten auch in Zukunft zu den einzigen negativen Höhepunkten des Helene Beach Festivals zählen. Und weil es uns so viel Spaß gemacht hat, freuen wir uns ebenso auf ein "alle guten Dinge sind Drei - Helene Beach Festival" in 2013.
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