MIC DONET – PLENTY OF LOVE REVIEW

Mic Donet liefert Soul vom Feinsten mit viel Groove und Gefühl. Einigen wird Mic Donet alias Michael Schuppach als Teilnehmer der ersten "The Voice" Staffel aufgefallen sein. Dort erreichte er, gecoacht von Xavier Naidoo, mit seinem selbstgeschriebenen Song „Losing You“ das Halbfinale. 

Seitdem ist bei dem 28-jährigen Berliner eine Menge passiert: Single-Veröffentlichung mit Chartplatzierung in Deutschland und der Schweiz, und eine Tournee als Support von Ivy Quainoo. Nachdem die Veröffentlichung eines Debutalbums immer wieder verschoben wurde, ist es nun nach 3-jähriger Verspätung endlich soweit: Am 15.06.2012 erscheint Plenty of Love von Mic Donet bei Universal und somit reiht er sich in die schier endlos werdende Reihe von ehemaligen Castingshowteilnehmern ein, die den Sprung ins große Musikgeschäft schaffen wollen. Xavier Naidoo betitelte Plenty of Love schon im Februar als "Grammy würdig", doch ob Mic Donet mit seinem amerikanischen Soul in Deutschland seine Nische findet, bleibt offen. 

An den 10 Musiktiteln gibt es kaum etwas auszusetzen. Es sind wunderschön arrangierte Soulpop Nummern, bei denen man sich zurücklehnen und verträumt den Sommer genießen kann. Schon beim Opener Plenty of Love zeigt sich durch die Harfen- und Bläserarrangements, worum es thematisch geht: um viel Gefühl. Eine Klavierballade mit Saxophon wie der Song Half a Man oder doch eher funkig mit What A Night - Mic Donet bedient jedes Klischee des Souls, was das Album keinesfalls schlecht macht. Zugegeben, eine warme Soulstimme hat Mic Donet auf jeden Fall, doch beim Soul kommt es vor allem auf Authentizität und das gewisse Etwas an – und das fehlt leider bei Plenty Of Love.  Dem Album fehlen die Ecken und Kanten und somit läuft es Gefahr, einfach in der Menge an Soulmusik unterzugehen. Die Orchesterarrangements machen das Album aus und erregen dadurch beim Hören mehr Aufmerksamkeit als seine Stimme. Plenty Of Love ist leichte Kost, aber trotzdem sehr empfehlenswert für lauwarme Sommerabende mit guter Stimmung. Unser Fazit: Eine schöne Soul-Pop Platte für lauwarme Sommerabende. 

Veröffentlichung: 15.06.2012 

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Kurzmeldungen

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