Berliner Music Award - Runde 2.1 #BPMA

Unsere Jury hat entschieden. Dies sind die ersten drei Halbfinalteilnehmer: Lumaraa, Polkageist und PEDROo. Die nächste Entscheidung fällt am Sonntag.

Bevor wir die Kandidaten vorstellen geht erst einmal ein riesiges Dankeschön an alle Bands für die rege Teilnahme raus. Die Bandgalerie auf der Berliner Music Award-Seite ist einen längeren Aufenthalt wert, denn dort könnt ihr alle Songs der 270 Bewerber noch einmal anhören und euch ein Bild von der unglaublich hochkarätigen Nachwuchsszene machen. (An alle Bands: Die versprochene Kästen Bier sollten auch irgendwann eintreffen.)

Kommen wir nun zu den ersten drei Kandidaten, die am Sonntagabend, 12.08. ab 21 Uhr hier auf www.berlinmusic.tv im Livestream spielen werden:

Lumaraa

Ladies first: Female Rap plus Pop equals Lumaraa. Nach einer kurzen Abtauchphase startet die auf Youtube äußerst erfolgreiche Rapperin (>2,8 Millionen Views) mit ihrem Album "Mädchensache" auf Mozcito die nächste Phase ihrer Karriere. Beim Berliner Music Award ist sie die einzige Künstlerin aus dem Bereich Hip Hop. Liebe RappER: Das will schon was heißen. Und apropos heiß: An den Dissskills von Lumaraa haben sich schon gestandene Aggro-Rapperinnen die Finger verbrannt.

Mehr: www.facebook.com/LumaraaOffiziell

Polkageist

Balkan, Berlin und das Musikantenstadl vereinigen sich in diesem Quintett unglaublich talentierter, trinkfester Berliner. Eigentlich sollten so "richtige" Berliner sie schon kennen. Im Zweivierteltakt rödeln die Buben durch jeden auch noch so kleinen Winkel, gern auch mal in der Fußgängerzone, und versprühen sonische Lebensfreude. Ende 2011 haben Sie ihr erstes Album aufgenommen, obwohl sie sich erst ein Jahr zuvor gefunden hatten. Und nun Runde 2 beim Berliner Music Award! Der Aufstieg wirkt kometenhaft. Zu Recht.

Mehr: https://www.facebook.com/pages/Polkageist/120778367938777

 

 

PEDROo

Ein junger Berliner Elektroniker sticht mit "Das ist doch kein Wetter" frischen Torf aus dem ausgedörrten Minimalboden. Eigentlich hatte PEDROo den analogen Weg eingeschlagen: Er war Schlagzeuger. Doch das Equipment war wohl zu sperrig, so dass ein Laptop mit Ableton-Software seine neue bessere Hälfte wurde. Bumm, Bumm kann dieser nämlich auch. Und wie: PEDROo fetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit die Subbassboxen im Butcherroom auseinander. Und überhaupt: Was läge näher, als einem Elektro-DJ einen Berliner Musikpreis zu überreichen?

Mehr: www.facebook.com/pedroo.official & http://soundcloud.com/elektro-pedroo

Kurzmeldungen

Die wundervolle Banks veröffentlicht mit "Crowded Places" einen neuen Song.

Egotronic raven wieder gegen Deutschland und sind mit ihrem Anti-Rassismus-Song relevanter denn je.

Lasst alles stehen und liegen. Fleet Foxes sind wieder da.

James Blake + Frank Ocean + Natalie Portman = <3 <3 <3

Es ist wieder Zeit für neue Musik des Elektro-Swing-Pioniers Parov Stelar.

Die quirligen Wahlberlinerinnen von Gurr veröffentlichen zum Song "#1985" ein ebenso lebhaftes Video.

Endlich kommen sie mit ihrem frischen Sound auch nach Berlin. Hier könnt ihr Tickets für die Show der vierköpfigen Band ergattern! Tickets: ca. 50€

Das US-amerikanische Trio meldet sich mit einer neuen Single zurück: "Ran" besticht mit den typischen energetischen Vocals des Frontmans Sam Herring, flatternden Synthies aus der New Wave Ära und treibenden Drums. Am 21.3. werden Future Islands im Astra Kulturhaus spielen.

Mr. Zahnlücke veröffentlicht ein neues Album und kommt im November 2017 nach Berlin. Vorab gibt's schon zwei neue Songs.

Ist das Kunst oder kann das weg?