Dub::Step feat. 16Bit - Unser Tipp für Dubheads

Drei Wochen nach Doctor P und Flux Pavilion wird im Gretchen wieder dub-ge-steppt. Diesmal mit den Londonern 16Bit

So voll das das Gretchen bisher noch nicht aus. Was sich beim Auftritt der Dubstep-Ikonen Flux Pavilion und Doctor P. vor 3 Wochen im Kreuzberger Club abspielte, grenzte an Wahnsinn. Die Massen standen auf allem, was genügend Halt bot, es wurde fleißig gepogt und die wenigen Textzeilen wurden fleißig mitgesungen. Sicherlich war auch das Publikum im Gretchen noch nie so jung und so verschwitzt gewesen. Jetzt kommen mit 16Bit die nächsten Sternchen der Dubstep-Szene ins Gretchen.

Zwei Tracks sind es, die den beiden Londoner Jungs zu Weltruhm unter den Dubheadz eingebracht haben. Zum einen ist es ihr Remix zu Noisias Machine Gun, das aus dem Best-Of aller Call of Duty-Sounds zusammengezabert zu sein scheint. Selten wurden unsere Boxen mit so aggressiven Klängen maltretiert. Und der Hörer weiß auch anfangs nicht so ganz ob er angesichts dieses Klangangriffs vielleicht doch eher die Flucht ergreifen soll. Doch wer Dubstep mag, bleibt und lässt sich begeistern.

Zum anderen ist es ihr eigener Track Dinosaurs, dessen aberwitziger Videoclip es bei Youtube auf knapp 2 Millionen Klicks gebracht hat. Auch hier sind es sehr aggressive und sehr fein zerfrickelte Sounds, die das bunte Dino-Video begleiten. Es ist kein Wunder, dass es 16Bit mit ihrem ganz eigenen Sound auf das Londoner Label MTA Records geschafft haben. Wer die beiden Live erleben möchte, muss dazu heute nur ins Gretchen gehen.

DUB::STEP: 16Bit

16Bit (MTA Records/UK)

Robotic (Paradise Lost/Tsunami Audio/D)

Mr. Boogie (Sin City/Rottun/Dubsaw/D)

Sa. 11.02. - 23:30 

Kurzmeldungen

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