Die Insel namens Bermuda: Die Berlin Music Days

Ein Zusammenschluss vieler Clubs und Events initiiert von den Jungs vom Watergate. Wir verraten, was ihr auf keinen Fall verpassen solltet.

Sind die Berlin Music Days das gleiche, wie die Berlin Music Week? Dieser Vergleich liegt nicht nur wegen des ähnlichen Namens so nah. So ist beispielsweise die Kongressreihe "all2gether now" von der Berlin Music Week zu den Bermuda gewechselt. Ein Festival auf dem Flughafen Tempelhof gibt es auch, nur heißt es nicht Berlin Festival sondern Fly. Wer sich das Lineup anschaut wird mit einem Namedropping der cremé de la cremé bebombt. Nur handelt es sich hier nicht um rockig, poppige Bands und Sänger sondern um DJs und Liveacts der elektronischen Spielarten mit viel House und Techno. Einflussreiche Personen der Berliner Clublandschaft spielen nun alle zu einem Mega-Event auf dem gemütlichen Rollfeld des ehemaligen Flughafen Tempelhofs. Los geht's am 5.11 ab 20:00. Rein kommt ihr über den Eingang Hangar 2 am Columbiadamm. Tickets gibt es noch unter Flybermuda-festival.de

(Magda wird auch auf dem Fly-Festival auflegen)

Wer jedoch lieber Events im kleineren Rahmen mag und weniger auf Party-Tourismus steht, kommt auch auf seine Kosten. So sei besonders den Musikmachern und angehenden DJs der Native Instruments Workshop empfohlen, ebenfalls am 5.11 im Kater Holzig. Los geht es 18 Uhr in der Hütte des Katers. Details gibt es hier.

 

Für alle, die mit dem Musikmachen weniger am Hut haben, aber gerne mehr über Musik wissen möchten, sei das a2n camp am 4.November an Herz gelegt. Vom morgens um 11 bis 22:30 gibt es Vorträge von Ben de Biel bis Tim Renner. Thematisch geht es dabei von der Geschichte der elektronischen Tanzmusik über die Gema bis hin zu Dieter Bohlen.

Natürlich steht auch bei den Berlin Music Days die Musik im Vordergrund. So gibt es neben dem Fly-Festival auch viele elektronische Leckerbissen im kleineren Rahmen zu bestaunen. Sehr empfehlenswert ist die 50Weapons Label Nacht im Horst Krzbrg mit dem Record Release von Anstam und Phon.o hinter den Plattenspielern. Weniger elektronisch und ausgesprochen gefühlvoll wird es am Mittwoch den 2.11 im Gretchen mit einer weiteren Labelnight des Sonar Kollektivs. Mit dabei sind Stee Downes und natürlich Jazzanova und Micatone.

Kurzmeldungen

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