Livereview: Rival Sons am 25.11. im Lido

Mit einer unglaublich guten Stimme, dem Aussehen, den Schlaghosen, den Koteletten und einer großen Portion Rock 'n' Roll Attitüde brachten Rival Sons einen Retro-Flair ins Lido, bei dem man sich wünschte, vor 50 Jahren in der Nähe von Woodstock geboren worden zu sein.

Rival Sons aus L.A. gelten momentan als die Neuentdeckung für alle, die sich dem klassischen Bluesrock verschrieben haben. Sänger Jay Buchanan wird sogar schon mit Größen wie Robert Plant auf eine Ebene gestellt.

Momentan sind sie auf Europa-Tournee mit ihrem in diesem Jahr veröffentlichten Debüt-Album "Pressure & Time". Nachdem sie in vielen europäischen Städten vor ausverkauften Hallen spielen durften, war das Berliner Lido auch sehr gut gefüllt.

Gleich nach dem ersten Song "Sleepwalker" verkündigte Buchanan die schlechte Nachricht, dass sie nur 60 Minuten spielen können, da sie aufgrund der Lautstärkebeschränkung vor 23 Uhr die Bühne verlassen müssen; aber dass sie dafür alles geben werden. Und auf diese Ansage folgte keineswegs eine Enttäuschung: Die Power, Dynamik und Ausdruckskraft, die schon auf dem Album großartig klingt, wirkt live noch viel besser. Sie ließen den Sound rein gar nicht alt und verstaubt klingen, sondern modern, laut und trotzdem erdig-bluesig.

Mit einer kraftvollen und emotionalen Stimme und dem Gitarrensound der 70er ließen sie eher die Musik sprechen, also sich von großen Ansagen hinreißen zu lassen.

Die Zeit verging wie im Flug, und nach "Torture", "Soul" und "On My Way" von ihrer EP "Before the Fire" durften Rival Sons gegen Ende sogar noch spontan ihr Blues-Improvisationstalent unter Beweis stellen, da die Gitarre von Scott Holiday ausfiel. So verließen Rival Sons leider ohne Zugabe die Bühne, aber hinterließen ein durchaus zufriedenes Publikum.

Fazit: Rival Sons waren live so beeindruckend, dass sie das Konzert gerne noch Stunden hätten weiter spielen dürfen.

Kurzmeldungen

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