Quo vadis Hauptstadtrocker!?

23. Mai 2011 - Rock | Metal
Verfasser: Marcel Weigel

Warum man erst fünfeinhalb Stunden nach Stuttgart fahren muss, um richtig zu rocken.

 

Stuttgart, 13. Mai, 13:15 Uhr Endlich. Wir können nach fünfeinhalb Stunden den ICE verlassen und spüren wieder festen Boden unter den Füßen. Voller Elan ging es Richtung Fahrkartenautomat des SSB. Dann die erste böse Überraschung: Stuttgart und Umland sind in nicht weniger als sieben (!) Tarifzonen gegliedert, welche das Fahrgeld schnell zu einem höheren Sümmchen läppern und den Fahrkartenkauf für Berliner unmöglich machen. Daher entschlossen wir uns - mein Drummer und ich - dazu, zum Hotel zu laufen. Fünf Minuten später saßen wir in unserem Hotelzimmer. Richtige Entscheidung.

 

Nun hieß es warten. Wir überbrückten die nächsten fünf Stunden mit Angry Birds, einem ausgiebigen kulinarischen Ausflug zu McDonalds, Konzertvorbereitung im Sinne von Musikrezeption der spielenden Band und… schlafen!

19 Uhr. Die nächste schwere Entscheidung stand an: Fahren wir zum Universum Club oder sollten wir laufen? Pfennigfuchser Marcel entschied dann, dass man auf den ÖPNV verzichten könne. Man machte sich also mit Aussicht auf einen unglaublich langen, schwierigen, anstrengend Weg auf, um 10 Minuten später vor dem Club zu stehen. Stuttgart ist verdammt klein! 

Den längsten Teil der 10 Minuten Fußweg, verbrachten wir damit, den Club zu suchen, denn dieser befand sich in einer U-Bahnstation, bzw. dem Zugang dazu. Skeptisch, ob dies dem Raum- und Klangkonzept schaden könnte, betraten wir den Club und erlebten eine Überraschung nach der anderen. Die Location war echt etwas Besonderes, viel größer als erwartet, der Klang der Bands war mehr als ausgewogen, für Locations dieser Art außergewöhnlich gut. UND: Die Mädchen waren heißer als auf Berliner Konzerten. Ich glaube, ich zieh' um!

 

„Stuttgart – Ich will euch ALLE tanzen sehen!“

Obwohl der Einlass mit 15 minütiger Verspätung begann,  ging das Konzert pünktlich um 20 Uhr los. Es eröffneten „May the Silence fail“ den fulminanten Konzertabend mit einer druckvollen Performance, welche so nicht unbedingt zu erwarten war, als ein super langhaariger Metalgitarrist, ein Gitarrist, der optisch auch bei Jennifer Rostock hätte spielen können, der Drummer, der Bassist und zwei nett anzusehenden Sängerinnen die Bühne betraten. Apropos nett anzusehen. Die Band unterstrich das Motto „6 Jahre Bleeding Nose“ in dem sie alle mit blutverschmierten Nasen die Bühne rockten. Der Sound, welcher dabei heraus kam, war phänomenal. Die Gitarren wechselten zwischen schnellen Lines, welche mit dem bloßen Augen kaum noch zu erkennen waren und atmosphärischen Akkordfolgen, der Schlagzeuger spielte ein virtuos druckvolles, dabei technisch einwandfreies Konzert, und die Sängerinnen teilten sich die Vocals in clean und geshoutet auf. Dabei muss einfach gesagt werden, dass nahezu jeder Ton getroffen wurde, die Stimmen einen wirklichen Charakter besaßen und man so etwas auf diesem Niveau selten hörte.

 

Trotz verzweifelter „Zugabe“-Rufe des Publikums, welches durch die Tanzaufforderungen der Sängerinnen während des gesamten Auftritts angestachelt wurde und entsprechend mitging, verließ MTSF die Bühne um 20 45 und um 21 Uhr durften wir dann den Jungs von Mindead lauschen.

 

„Zeigt uns eure Mittelfinger“

Bei den Jungs von Mindead zeichnete sich ein völlig anderes Bild auf der Bühne ab. Keine hübschen Mädchen, dafür fünf mehr oder weniger junge Männer, der Sänger mit Bierbauch und Glatze, der Bassist mit Rastazöpfen, welche wie im Takt der Musik zuckende Würmer tanzten,  bauten in ihre Bühnenshow Ansagen ein, welche den Geruch der schwitzenden Meute und Musiker thematisierten und fanden es super geil, wenn das ganze Publikum den Mittelfinger Richtung Bühne in die Luft reckte und „Fuck you“ rief. Das nenne ich mal Motivation.
Musikalisch knüpfte Mindead an die harten Klänge der Vorgängerband an, allerdings ohne die aggressiven Melodieparts der Leadgitarre und mit nur einem Sänger, der viel shoutete, etwas Sprechgesang und vereinzelt cleane Party nutzte und noch eine nette Überraschung, einen Stagedive der Bleeding Nose-Geburtstagkinder, organisierte. 

Nach dem auch Mindead 45 Minuten die Halle rockte und die Stimmung ein ums andere Mal großartig war, kam endlich der Moment, auf den wir seit nunmehr 15 Stunden gewartet haben. Sonic Syndicate wurde angekündigt.

 

„We rule Night“ 

Wie es bei allen bekannteren Bands der Fall ist, rasteten die Fans schon völlig aus, als John nur mal eben fünf Mal die Base trat und Karin ihren Verstärker anschaltete. Doch dann um 22 Uhr 15 ertönten die ersten synthetischen Klänge des Intros und die Meute explodierte als die Band auf die Bühne stürmte und sofort in „We rule the night“ einstieg.

Was folgte, waren rund eine Stunde Extase pur. Das Publikum gönnte sich keine Auszeit, zu jedem Song flogen die Haare, hüpften die Körper, rempelten die Menschen. Die Band auf der Bühne stand dem Publikum keineswegs nach. Selten habe ich eine solche eine Power bei einer Bühnenperformance gesehen, bei der alle Musiker ihre Instrumente auch wirklich spielen. Das geht los bei Nathan J.Biggs, der Sänger der ab dem Album "We Rule The Night" mitwirkte und den alten Sänger Roland ablöste, dabei jedoch keineswegs unumstritten ist und während des gesamten Konzertes die Bühne mit einer unglaublichen Präsenz erfüllte. Stand er eben noch links, konnte es passieren, dass man ihn fünf Sekunden später auf der anderen Seite der Bühne suchen musste, er interagierte super mit dem Publikum, sang mit ihnen und - was leider eine bemerkenswerte Ausnahme geworden ist - er und vor allem auch Karin (Bass) suchten ständig Blickkontakt mit den Fans, lächelten nicht leer in den Raum hinein und wirkten deshalb nicht unnahbar.

Karin… Hach, Karin. Gern als Bass-Beauty stigmatisiert, war sie weitaus mehr als die, wenn auch unbestreitbare Schönheit der Band. Sie spielte einen druckvollen, sauberen, nicht zu verspielten, daher aber eine gute harmonische Grundlage bildenden Bass, sorgte mit ihren Blickkontakten und ihren Tanzeinlagen für Stimmung und Bühnenpräsenz und ließ zusammen mit Nathan immer wieder den Funken auf das Publikum überspringen.

Auch John an den Drums und Roger und Robin an den Gitarren, wobei Robin auch die geshouteten Parts von Richard übernahm, welcher nach Fertigstellung der CD die Band mit den Worten „Die sind unfähig, gute Musik zu machen“ verließ (selbst Schuld), gaben mehr als eine gute Figur ab, interagierten aber nicht so extrem mit dem Publikum wie Nathan und Karin.

Nach 45 Minuten schien auch dieser Auftritt zu Ende und obwohl im Publikum wohl niemand mehr so wirklich stehen konnte, ließ sich die Band zu zwei Zugaben ("Turn It Up" und "Jack Of Diamonds") hinreißen, so dass am Ende so ziemlich jeder wichtige Hit gespielt wurde und die Band den Rahmen des Konzertes mit dem Outro von „We Rule The Night“ wieder schloss, eine coole Idee, die so nicht sehr oft zu sehen ist.

 

„Geht mal noch in den Backstage-Raum.“

23 Uhr 15. Das Licht geht aus, die Bühne ist nun dunkel und still. Wir auch. Sprachlos sitzen wir auf dem Rand der Bühne, unfähig irgendetwas zu sagen oder auch nur zu denken. Zu geflasht sind wir von dieser einen Stunde, eine Stunde voller Intensität, die sich deshalb wie zwei, drei, vier Stunden anfühlte.

Als wir endlich wieder zu uns kamen, rafften wir uns auf und schlurften mehr tot als lebendig zum Merchandise-Stand, um uns je eine CD von MTSF zu holen und am Sonic Syndicate–Stand nach Autogrammen zu fragen. Nachdem sich Pati ein T-Shirt kaufte, bekamen wir dann auch den Insidertipp, dass die Musiker wahrscheinlich in ein paar Minuten an der Bühne zu sehen sein würden. Ja, so geht Marketing heute.

Also wieder vor zur Bühne, Pati mit einem weißen Sonic-Shirt, ich mit einem schwarzen, welches auf einem weißen Halbmond gerade genügend Platz für die fünf Unterschriften bot und einem Edding in der Hand, hingesetzt, Cola geschlürft und gewartet. Als wir dann eine halbe Stunde später vom anschließenden DJ schon testweise voll genebelt wurden, vielen Dank auch, standen wir auf, drehten uns Richtung Eingang und…. Sahen ihn, Nathan. 

Also los, hin zu ihm, Autogramm geholt, ihn noch auf gebrochenem Englisch vollgelabert, dass Sonic für mich ja so wichtig sei und im Studium für Facharbeiten eine wichtige Rolle spielte, sich das Lächeln abgeholt und am nächsten Tag gesehen, dass er Brite ist… Lachte er mich aus? Egal, danach sahen wir Karin. Nichts wie hin und auch da nach einem kurzen Gespräch ein Autogramm ergattert. Super.
 

Was danach kam, glaubt uns wahrscheinlich niemand, aber es ereignete sich folgendes: 

Auf der Suche nach den weiteren Bandmitgliedern, lugten wir in den Backstagebereich hinein und plötzlich meinte der Lichttechniker zu uns, wir sollten reinkommen. Gesagt - getan, wurde hinter uns der Vorhang zugezogen, damit niemand hinterher kam. Wir waren also Backstage. Näher kann man an ein Idol nicht heran kommen. So kamen wir schnell noch zu den Autogrammen, die uns fehlten, an alle, bis auf Robin. Da meinte der Techniker zu uns, wir sollten in den Bandraum gehen. Und so standen wir da, mit allen Mitgliedern dieser geilen Band in einem Raum, in IHREM Raum, konnten kurz das fehlende Autogramm holen, noch zwei Sätze wechseln und ließen ihnen dann ihre verdiente Ruhe. 

 

Ein perfekter Abend

Diese Illustration zeigt, was das Besondere zum einen an Bands wie Sonic Syndicate, zum anderen aber auch an diesem Abend in Stuttgart, und damit konträr zu Auftritten in Berlin, war. Die absolute Fannähe. Die Möglichkeit mit seinen Lieblingskünstlern zu reden, die echte Freude, die diese versprühten, trotzdem sie erschöpft waren, der Blick hinter die Kulissen, der zwar nicht jedem gegönnt war, aber uns sehr erfreute. All das machte diesen Abend perfekt. Dass das Publikum dermaßen rockte, man von der ersten Sekunde von MTSF über Mindead bis zum letzten Takt von Sonic Syndicate diese Freude und Präsenz, diese Power und Energie spürte, dass ich fünf Mal während der 60 Minuten Sonic Syndicate eine Schulter im Gesicht hatte, sodass ich schon beim zweiten Song Nasenbluten hatte, passend zum Motto „6 Jahre Bleeding Nose“.. .Es tat sein Übriges und lässt damit alle bisherigen Berliner Konzerte völlig verblassen.

 

Berlin – Musikhauptstadt?

Das oben beschrieben Szenario fand in Stuttgart – einer Stadt mit 601.646 Einwohnern und einer Fläche von 207,36 km² - statt und nicht in Berlin, trotz der 3,46 Mio. Einwohner auf 891,85 km². Wieso war gerade dieses Konzert in Stuttgart so großartig und besser als alles in Berlin erlebte? War es Zufall? Haben wir nur einfach die richtigen 3 Bands erwischt? Ich denke, dass diese Erklärung doch etwas zu simpel wäre und den Kern nicht trifft. So blöd es klingen mag, Berlin mit seinen eigentlich nahezu perfekten oder zumindest doch ziemlich guten Möglichkeiten für junge Bands, seiner Diversifizität der Club-Szene und seiner überaus ausgeprägten Vielzahl an Genres und Szenen, macht es nicht einfach, das Hauptstadtfeeling in die Musik zu übertragen und damit das Gefühl der Musikhauptstadt zu erzeugen.

Die weiteren Ausführungen beziehen sich auf Grund des erlebten Konzertes natürlich auf den Bereich des Metals bzw. Metalcores. Das Universum in Stuttgart war rappelvoll, es waren bedeutend mehr und bedeutend expressivere Rezipienten als noch im November im Berliner C-Club zugegen, als Sonic Syndicate im Rahmen der „We rule the night“-Tour noch in Sechs-Mann-Besetzung spielte.

Dies liegt daran, dass Berlin meiner Meinung nach einfach nicht eine so gefestigte Metalszene hat. In Berlin dominiert, zumindest im öffentlichen Bewusstsein, doch ziemlich der HipHop/Gangsterrap, kleine Kinder singen Frauenarzt, Fler und Bushido und in den Straßen dominieren im jugendlichen Alter doch eher Strolche in Hip-Hop-Klamotten das Stadtbild.
 

Berlin, deine Clubs

Wer vom hedonistischen Teil der Metalhörer kennt folgende Frage nicht? „Wo wollen wir denn heute hin? Ins K17, ins Kato, Magnet, ins SO36, (früher ins Knaack), ins Lido, in den C-Club, die Columbiahalle, ins Astra Kulturhaus, Huxleys, U5…“

Diese Vielzahl an Clubs ist natürlich einerseits ein Segen für die subkulturelle Struktur in Berlin, findet doch jeder der möchte etwas, das ihm gefällt. Auf der anderen Seiten führt es allerdings auch dazu, dass selten größere, geschlossene Communitys entstehen, da man immer wieder in andere Clubs geht, andere Leute trifft, sich einfach keine Einheit bildet. Im Universum in Stuttgart dagegen, schien jeder jeden zu kennen. Die Atmosphäre war fast familiär, überall standen die Leute in größeren Grüppchen, die Ordner kannten viele der Besucher und scherzten am Eingang und redeten und hatten Spaß. Dieses Gemeinschaftsgefühl führt dazu, dass es wesentlich leichter ist, die Menge zu begeistern, sie rocken zu lassen und zusammen eine riesige Party zu feiern.

 

Berlin, deine Bands

Okay, wenn man nun versucht, die Berliner Bands mit dem Sonic Konzert zu vergleichen, hinkt der Vergleich dahin gehend, dass es sich bei Sonic Syndicate um eine schwedische Band handelt, vielleicht will man sie sogar als internationale Band bezeichnen, immerhin stammt Nathan J. Biggs aus England. Dennoch kann man sich ja mal anschauen, wo die ganzen großen Metal(core)bands aus Deutschland herkommen. Caliban stammt aus Hattingen (Ruhrgebiet), Heaven shall burn aus Saalfeld/Saale (Thüringen), Fear my thougts aus Rheinfelden (Baden), Narziss aus Jena und Callejon aus Düsseldorf/Ratingen/Köln. Wieso schaffen es gerade Bands aus den Dörfern, den kleinen und mittelgroßen Städten, obwohl es allein in Berlin-Lichtenberg und -Marzahn mit dem Orwohaus, dem Rockhaus und dem Musikerhaus in der Herzbergstraße 100 drei große Proberaumhäuser gibt, in denen unzählige Bands proben, sich vernetzen, Wissen miteinander austauschen und nebeneinander her existieren können. Aber vielleicht ist dieses, auf dem ersten Blick zum Vorteil scheinende, Resultat der Möglichkeiten in Realität ein Nachteil, da sich die Bands gegenseitig die Fans und die fähigen Musiker klauen, statt alle in einer Band zu bündeln, wie es sicher bei den Bands kleiner Ursprungsorte der Fall sein wird. 

Deshalb denke ich, dass man Berlin schon als eine Hauptstadt der Musik sehen kann, als Hauptstadt der Bandfülle. Allein ein Blick in das Bandregister bei BerlinMusicTV verdeutlicht, um welche Dimensionen es sich handelt, wenn man sich vergegenwärtigt, dass bei weitem nicht alle Berliner Bands diese Seite kennen und nutzen.

Daher ist Berlin genial, wenn man jedes Wochenende eine Vielzahl an Konzertmöglichkeiten haben möchte, um gepflegt in den Abend zu rocken. Um jedoch Konzerte der Extraklasse mit einem extatischen Publikum zu sehen, ist die Anonymität der Großstadt wohl doch eher ein Hindernis. Größe ist anscheinend nicht immer von Vorteil.

berlinmusic.tv ist ein Projekt der Initiative der Studenten des Forschungszentrums für Populäre Musik der Humboldt Universität Berlin. Dabei handelt es sich um eine Plattform für Musik aus Berlin: Berliner Musiker, Berliner Bands, Projekte und alle von Berlin inspirierten Musikliebhaber. Wir veröffentlichen Interviews, Portraits, Reviews, Veranstaltungstipps von Berliner Musikern und darüber hinaus in Schrift, Bild, Ton und vor allem Videoformaten.










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