Musikfilmfestival In-Edit
05. April 2011 - Pop
Ab heute bis zum 10. April zeigt das Musikfilmfestival In-Edit im Kreuzberger Kino Moviemento neue und exklusive Filme von Jose Gonzalez bis zu Feist.
Was braucht das Herz mehr als Musik und bewegte Bilder; bestenfalls ist der Musiker darin integriert. Filme über so coole Frauen wie Leslie Feist oder Prominente wie Johnny Cash sind dabei, aber auch skandalträchtige Filme wie Sex&Drugs&Rock&Roll. Der Film, der bisher nur 2010 auf der Berlinale gezeigt wurde, portraitiert den englischen Sänger, Schauspieler und UNICEF-Botschafter Ian Dury, der 2000 an Krebs starb. Dury hatte in den 1970iger Jahren mit seiner Band Ian Dury and the Blockheads kleine Erfolge, darunter „hit me with your rhythm stick“ und „sex and drugs and rock and roll“.
Es geht aber auch darum, wie Orte Musik beeinflussen kann. In „Music from the Moon“ wird die Musikszene in Island und Grönland beleuchtet, die immer schon an ihrer opulenten, außergewöhnlichen Instrumentierung erkennbar war. Naturverbundenheit wird oft in den Texten reflektiert; genauso pflegt man aber auch einen Hang zu traurigen Geschichten. Zu Wort kommen Mitglieder von Mum, Sigur Ros, Benni Hemm Hemm oder Hildur Guðnadóttir.
Wer dann noch genügend Geld und Sitzfleisch übrig hat, sollte sich unbedingt „Strange Powers: Stephin Merritt and the Magnetic Fields” ansehen. Ein berührender, witziger Film über den Indiegott Stephin Merritt - exzentrischer, schwarzhumoriger und intelligenter Kopf der New Yorker Band Magnetic Fields.
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